Superfood Kokosöl

Superfood Kokosöl

Inhaltsverzeichnis

Allgemeines zum Kokosöl

Kokosöl oder Kokosnussöl, auch Kokosfett genannt, wird aus dem Nährgewebe (Fruchtfleisch, „Kopra“) der Kokosnuss gewonnen. Die Kokosnuss ist die Frucht der tropischen Kokospalme.

Kokosöl

Die frostempfindliche Kokospalme kommt natürlicherweise an allen Küsten der feuchtwarmen Tropen vor. Sie liefert den in diesen Gebieten lebenden Menschen seit Jahrtausenden über das Fruchtwasser und das Fruchtfleisch, die Fasern der Schale und das Holz des Baumes fast alles, was sie zum Leben brauchen. Und traditionellerweise wissen die Menschen all diese Rohstoffe auch komplett zu nutzen.

Inzwischen wird die Kokospalme für den kommerziellen Gebrauch natürlich auch, nicht nur unmittelbar an der Küste, in Plantagen angebaut. Hauptanbauländer sind Indonesien, Philippinen, Indien, Brasilien, Sri Lanka, Vietnam, Papua-Neuguinea, Mexiko, Thailand und Malaysia.

Kokosöl ist ein bei Raumtemperatur festes, weißes bis gelblich-weißes Pflanzenöl. Flüssig wird es knapp oberhalb der Zimmertemperatur ab ca. 25°C. Zur Gewinnung des Öls wird das weiße Fruchtfleisch der Kokosnuss, die Kopra, aus der Schale entfernt, (aktiv) getrocknet, zerkleinert und in Ölmühlen ausgepresst.

Ein wichtiges Qualitätsmerkmal ist dabei, dass es sich um „natives“ oder „virgin“ Öl aus erster Kaltpressung handelt, nicht raffiniert.

Kokosöl besteht hauptsächlich aus gesättigten Fettsäuren (engl. saturated fatty acids) in Form von sogenannten Triglyzeriden. Gesättigte Fettsäuren haben in den letzten Jahrzehnten – offiziell bis aktuell – völlig zu Unrecht einen sehr schlechten Ruf genossen. Eines sei daher vorweggenommen: Es ist ziemlich genau umgekehrt als wie wir es gelernt haben. Gesättigte Fette (wie beim Kokosöl) und an zweiter Stelle auch einfach ungesättigte Fette (wie beim Olivenöl) sind physiologisch sicher, natürlich und sehr gesund! Problematisch ist einzig und allein das aus der falschen Fett-Hypothese entstandene Viel-Zuviel an mehrfach-ungesättigten, entzündungsfördernden Omega-6-Pflanzenfetten vor allem aus Sonnenblumen-, Raps-, Distel-, Mais und Sojaöl. (Informiere dich in diesem Zusammenhang auch zur vorteilhaften Low Carb High Fat Ernährung.)

Zusammensetzung von Kokosöl
Beispielhaft laut Analyse des Dr. Görg Premium Bio-Kokosöls*, je 100 g:
Fett 99,6 g – davon …
– gesättigte Fettsäuren 93,9 g
– Laurinsäure 55 g
– einfach ungesättigte Fettsäuren 5,1 g
– mehrfach ungesättigte Fettsäuren 0,7 g
Kohlenhydrate/Zucker < 0,5 g
Eiweiß < 0,3 g
Salz < 0,01 g

Die in der Analyse genannte Laurinsäure ist eine mittelkettige Fettsäure (Abkürzung „MCT“, von Medium-chain-triglycerides=Mittelkettige Triglyzeride).

Mittelkettige Fettsäuren sind eine Form von gesättigten Fettsäuren, von denen sich gezeigt hat, dass sie eine ganze Reihe von fantastischen positiven Eigenschaften für die Gesundheit haben.

Mit 60-70 % enthält Kokosöl mit den höchsten Anteil an mittelkettigen Fettsäuren unter allen natürlichen Fetten. Palmkernöl hat fast gleich hohe Anteile – ebenfalls ein tropisches Öl.

Außer der Laurinsäure, die den Hauptanteil ausmacht, enthält Kokosöl noch weitere MCTs, nämlich Caprylsäure und Caprinsäure.

Die großartigen Eigenschaften und Wirkungen des „Superfoods“ Kokosöl, die im Folgenden vorgestellt werden, gehen hauptsächlich auf diese mittelkettigen Fettsäuren zurück.

Die Anwendungsmöglichkeiten sind dabei zur besseren Orientierung eingeordnet in die Bereiche

  1. „Essen & Trinken“,
  2. „Haushalt & Hausmittel“ und
  3. „Körperpflege“.

Gesundheitsförderliche Eigenschaften hat Kokosöl immer, ob innerlich oder äußerlich angewandt, als Nahrungsmittel oder zur Körperpflege. Wenn explizit eine heilende Wirkung erzielt werden soll und diese im Vordergrund steht, findet sich die entsprechende Anwendung unter dem Bereich „Gesund werden & bleiben“.

Viel Vergnügen beim Entdecken und gutes Gelingen beim Anwenden und Ausprobieren!

Hinweis: Jede Anwendung zuvor sorgfältig individuell prüfen. Im Zweifelsfall einen Arzt konsultieren oder einen entsprechenden anderen professionellen Rat einholen.

 

Kokosöl Buchtipps

Das Kokos-Buch: Natürlich heilen und genießen mit Kokosöl und Co. von Peter Königs

Buch über Kokosöl*

„… Der umfassende Ratgeber des erfahrenen Autors wurde aktualisiert und erweitert: Peter Königs erklärt jetzt auch den Einsatz von Kokosöl zur Ernährungsbehandlung bei Alzheimer und Demenzerkrankungen.
Das besondere Extra: Zahlreiche neue Rezepte mit Fotos!“


Die Heilkraft der Kokosnuss von Bruce Five
Buch über Gesundheitswirkungen von Kokosöl*

„… Bruce Fife. Der »Kokosnuss-Papst« hat bereits mehrere Bestseller über das Naturwunder verfasst. Er leitet darüber hinaus das Coconut Research Center. Bruce Fife kennt alle wissenschaftlichen Studien zum Thema, und er hat viele Heilungen durch die Kokosnuss mit eigenen Augen verfolgen können. …“


Der gesunde Genuss: Köstliche Rezepte mit Kokosöl von Constanze von Eschbach
Kokosöl Rezepte Kochen Backen Dessert*

„… Das weiße, cremige Öl hat alle Vorteile, die man beim guten Kochen so schätzt: Es riecht aromatisch, schmeckt charakteristisch, aber nicht aufdringlich. Man kann es hoch erhitzen, es ist vielfältig verwendbar wie Butter und genau das Richtige für die moderne, leichte Küche. .. Egal ob Suppe, Vorspeise, Hauptspeise, Dessert oder Backwerk, die Rezepte in diesem Kochbuch sind alle ebenso bekömmlich wie wohlschmeckend.“

 

Kokosöl: Essen & Trinken

Mit Kokosöl Backen, Braten und Frittieren

Kokosöl* ist ein sehr gutes Back- und Bratfett. Kokosnussöl ist sehr hitzebeständig, sein Rauchpunkt liegt bei ca. 194 °C. (Alternative: Buttereinfett/Butterschmalz)

Kokosöl als tägliche Beigabe

Zu allen möglichen Gerichten und Getränken (beimengen, bestreichen, verrühren etc.). Hier ist nur der persönliche Geschmack limitierend. Täglich insgesamt 3-4 Esslöffel Kokosöl* zu sich zu nehmen ist empfehlenswert!

Kokosöl statt Milch oder Sahne in den Kaffee

Vorher mit dem Mixer mit Butter (Verhältnis beliebig) und ein wenig Vanille (gerieben oder Pulver) gut vermischen. Dies ergibt eine schöne Emulsion, das Fett schwimmt dann nicht oben auf. Für einen „kugelsicheren*“ Power Kaffee

Selbstgemachte Mayonnaise mit Kokosöl

Statt der gekauften Mayonnaise mit den üblichen industriell hoch verarbeiteten Omega-6-reichen Pflanzenfetten (Sonnenblumenöl, Rapsöl), Zucker und anderen Konservierungsstoffen.

Zutaten: 4 Eigelb (mit Raumtemperatur), 1 EL Apfelessig oder Zitronensaft, 1 Teelöffel Senf (nach Geschmack Dijon Senf), 160 ml Olivenöl, 160 ml Kokosnussöl* (warm), Salz und Pfeffer

Zubereitung: Das Eigelb im Mixer oder in einer Schüssel von Hand cremig rühren/schlagen. Den Essig oder den Zitronensaft, den Senf und die Gewürze dazumengen. Langsam(!) erst das Olivenöl unter langsamem Rühren dazu geben, so dass sich alles gut vermischt und emulgiert, dann das flüssige Kokosöl.

Wichtig: Alle Zutaten dürfen weder zu kalt noch zu warm sein, da sich das Fett sonst nicht schön verteilt (emulgiert). Im Kühlschrank bis zu einer Woche haltbar.

Kokosflocken im Schokomantel (Süßer Snack)

Zarte Füllung in knackiger Umhüllung.

Zutaten: 150 g pure Kokosflocken/Kokosraspeln*, ca. 80 ml (6-7 EL) flüssiges/warmes Kokosnussöl*, 120 ml (8 EL) Mandelbutter*, 1 Teelöffel Vanilleextrakt oder geriebene Vanilleschote, 100 g dunkle Schokolade

Zubereitung: Alle Zutaten außer der Schokolade in einen Topf geben und unter Rühren bei geringer Hitze zum Schmelzen bringen. Etwas Abkühlen lassen und mit den Händen kleine (2-3 cm) Bällchen formen. Diese auf einer Platte oder einem großen flachen Teller platzieren und im Kühlschrank komplett abkühlen lassen. Wenn die Kokos-Butter-Bällchen kalt und erhärtet sind, die dunkle Schokolade in ein Gefäß geben, dieses z.B. im warmen Wasserbad erwärmen und die Schokolade unter Beigabe von 1 EL Kokosöl zum Schmelzen bringen. Die Kokosbällchen in die flüssige Schokolade dippen und wieder auf die Platte legen.

Im Kühlschrank wieder kalt und fest werden lassen. Guten Appetit!

Kokos-Power-Smoothie

Leckerer, nährstoffreicher Smoothie. Eine kleine, flüssige (Low Carb) Fett-Eiweißmahlzeit!

Zutaten für 2 Portionen: 480 ml Kokosmilch*, 2 EL Kokosöl*, 2 Teelöffel (TL) Gelatinepulver*, ½ TL Vanilleextrakt oder frisch geriebene Vanilleschote.

Optional: 1 Banane, 2 oder mehr frische Eigelb, 1 Becher bzw. einige Würfel/Splitter Eis (also, gefrorenes Wasser;)

Optional als Geschmacksrichtungen: 1 EL Kakaopulver*, ½ Becher Erdbeeren und/oder andere Beeren, 1 TL Zimt*, und viele mögliche Geschmacksrichtungen mehr.

Zubereitung: Alles in den Mixer* geben – und genießen!

Hinweise zur Gelatine und zum rohen Eigelb: Gelatine ist eine wertvolle Kollagen-Eiweißquelle. Kollagen ist die am häufigsten im menschlichen Körper vorkommende Eiweißart und unersetzlich für ein starkes, gesundes Bindegewebe. Allerdings ist die aus der Schwarte und aus Knorpel, Knochen und Sehnen von Tieren aus der Massentierhaltung gewonnene Gelatine wirklich zweifelhaft. Wähle Bio-, noch besser Gelatine von Weidevieh*. Herkömmliche Gelatine wird hauptsächlich aus Schweineschwarten der Massentierhaltung hergestellt.

Eine vegetarische Alternative ist die „Japanische Gelatine“ Agar Agar*, chemisch ein Polysaccharid (Mehrfachzucker). Dieses liefert nicht das Eiweiß, speziell das Kollagen, der tierischen Gelatine. Agar wird aus den Zellwänden von Algen hergestellt, ist geschmacksneutral und unverdaulich (wird also wieder ausgeschieden). Es wirkt wie ein Gelier- oder Verdickungsmittel, so wie Carrageen, Pektin oder Johannesbrotkernmehl.

Eine vegetarische Einweißpulver-Variante wäre hier z.B. noch Hanfmehl*.

Wer rohe Eier nicht essen mag (sie kommen ansonsten etwa in dem italienischen Dessert Tiramisu vor), kann sie natürlich auch weglassen. Rohes Ei ist allerdings, wenn frisch und sauber behandelt, unbedenklich und gilt bei vielen sogar als besonders gesund (gute Fette und Eiweiße). Am besten aus Weidehaltung, von einem Bauern deines Vertrauens aus der Nähe; siehe auf dem wöchentlichen Ökomarkt!
Kokosöl*

Natürlicher Energie-Verstärker Kokosöl

1 Esslöffel Kokosöl* mit 1 Esslöffel Chiasamen* vermengen und einnehmen. Morgens oder tagsüber verwenden.

Kokosöl Statt Omega-6 Pflanzenölen

Raps-, Distel-, Soja-, Mais-, Sonnenblumenöl und andere Omega-6-reiche (mehrfach ungesättigte) industriell hoch aufwendig produzierte Pflanzenöle wurden Anfang des letzten Jahrhunderts erstmals und dann auch bald in industriellen Ausmaßen hergestellt, etwas später auch die Margarine als feste Variante.

Diese Öle/Fette isst der Mensch also erst seit gut 100 Jahren. In den Jahrhunderttausenden seiner Entwicklungsgeschichte kam er an diese unnatürlichen Fettquellen ganz einfach so gut wie nicht heran. Und da sie aufgrund der Fett-Hypothese offiziell hochgelobt und die natürlichen, sicheren gesättigten Fette verteufelt wurden, hat der westliche Mensch auf einmal jede Menge davon gegessen. Völlig „unnatürlich“!

Dieser Artikel zeigt zwei Videos mit dem Butter- und dem Rapsöl-Herstellungsprozess im Vergleich (auf englisch).

Ebenfalls erst seit dem letzten Jahrhundert, genau parallel zu dem rasanten Anstieg dieser Omega-6-reichen Pflanzenfette, gab es einen rasanten Anstieg an Fällen von koronarer Herzkrankheit, bzw. Herzinfarkt-Todesfällen. Die Pandemie unserer Zeit.

Iss generell KEINES dieser Öle. Alles, was wir zum gesund werden und bleiben brauchen sind die Öle und Fette* aus ökologischem Fleisch und Fisch, sowie Butter, Olivenöl* und tropische Öle wie Palmkernöl* und Kokosöl*. Einzelne, rare und kostbare Öle wie Kürbiskern-, Traubenkern- oder verschiedene Nussöle* sind als Beigabe zum Würzen & Genießen geeignet.

Kokos-Müsli, ohne Getreide

Crunchig, paleokonform und lecker: ein Müsli ohne Getreide und damit weitestgehend ohne Gluten.

Zutaten: 3-4 Teile Kokoschips*, 2 Teile geröstete und gehackte Haselnüsse*, 1 Teil Mandeln, Sonnenblumenkerne, Cashewkerne, Sesamkörner* gemischt nach Belieben, ca. ½ Teil gefriergetrocknete Früchte* (Himbeeren, Erdbeeren, Blaubeeren,..) z.B. 1 TL Honig pro Portion (je nach Gesamtmenge) zum Süßen, 1 Messerspitze Salz, 1 Prise Vanille, ½-1 EL Kokosöl* (flüssig/warm). Optional weiter verfeinern nach Geschmack und Belieben: mit Zimt, anderen Gewürzen, frischen Früchten

Statt normaler Milch hier Mandel- oder Kokosmilch* wählen! (Wasser geht auch.)

Zubereitung: Alle Zutaten mit dem Kokosöl gut vermischen, dann die Milch darüber geben. Guten Appetit!

Kokosöl
Kokosöl #Bestseller *

Sofortenergie Kokosöl

Kokosöl* ist ein sehr leicht verdauliches Fett. Es ist gut wasserlöslich und kann ohne die Hilfe von Galle und den Säften der Bauchspeicheldrüse aufgenommen werden. Über den Darm geht es sofort ins Blut über und wird dann von der Leber leicht in Ketonkörper verwandelt. Diese sind ein hervorragender, sicherer und gesunder Brennstoff in den Kraftwerken aller Körperzellen, den Mitochondrien.

Hinweis: Nicht geeignet zur Notfallbehandlung der akuten Unterzuckerung bei Diabetes. Jedoch wird diese kaum mehr auftreten, wenn auch Diabetiker ihre Ernährung auf eine fettreiche und stark kohlenhydratreduzierte Ernährung umstellen!

Kokosöl zur Unterstützung beim Abnehmen

Studien weisen in die Richtung, dass der Verzehr von Kokosöl beim Abnehmen hilft und zudem viele Gesundheitsparameter verbessert! Die Erfahrungen von Vielen zeigen dies sowieso. Dies leistet das Kokosöl, indem seine mittelkettigen Fettsäuren den Stoffwechsel ankurbeln und die Insulinempfindlichkeit der Muskelzellen erhöhen.

Im Rahmen einer Low Carb High Fat Ernährung darf es dabei auch wesentlich mehr sein, als die empfohlene tägliche Mindestmenge von 3-4 EL! Solange die bisher so hochgelobten Omega-6-Pflanzenfette (Sonnenblumen-, Soja-, Mais-, Raps-, Distelöl) weggelassen und Stärke und Zucker in all seinen Formen stark reduziert wird, erfreut man sich bester Gesundheit und Fitness, wenn 70 % der täglich aufgenommen Kalorien aus gesättigtem Fett wie dem des Kokosnussöls stammen. Für viele tropische Völker ist die Kokosnuss Hauptnahrungsmittel. Fettleibigkeit, Diabetes und Herzinfarkte sind bei diesen traditionell lebenden Menschen unbekannt.

 

Kokosöl im Haushalt & als Hausmittel

Waschmittel (trocken/pulverförmig)

Keine Lust mehr auf die hautreizenden und umweltfeindlichen Chemikalien in herkömmlichem Waschmittel? So machst du leicht dein eigenes:

Zutaten: 1 Stück geriebene Seife (selbstgemacht oder eine ökologische, pflanzliche, gekaufte wie z.B. Dr. Bronner* (enthält Kokosöl)), 2 Tassen (ca. 460 g) Waschsoda* (Sodium/Natrium Carbonat), 20 Tropfen ätherisches Zitronen*– oder Limonenöl. Optional: Zusätzlich 1 Tasse (ca. 230 g) sauerstoffbleichendes Fleckensalz

Zubereitung: Die Seife mit einer Reibe fein reiben. Mit dem Waschsoda und ggf. dem Fleckensalz, am besten mit Handschuhen oder mit einem Löffel, gut vermischen. Das ätherische Öl dazugeben und ebenfalls gut vermengen. In einem luftdichten Gefäß (z.B. Einmachglas) aufbewahren.

Dosierung: 1-2 Esslöffel pro Maschinenladung

Flüssige Handseife

Hier weißt du, dass keine synthetischen Zusatzstoffe enthalten sind – vorausgesetzt, die benötigte Seife wird entsprechend gewählt.

Zutaten: ¼ Stücke Seife (z.B. afrikanische schwarze Seife* (enthält u.a. Sheabutter, Palmkernöl, Glyzerin) oder Dr. Bronner Seife* (enthält aktive/verseifte Kokosnuss*-, Oliven-, Jojoba- und Hanföle), einen knappen Liter destilliertes oder gefiltertes Wasser. Optional: Natürliche ätherische Öle nach Wahl.

Weiteres Material: Ein Seifenspender*

Zubereitung: Die Seife und das Wasser in einen kleinen Topf geben. Bei mittlerer Hitze die Seife unter Rühren komplett auflösen lassen. Vom Herd nehmen und komplett abkühlen lassen. Dann in das gewünschte Gefäß füllen. Nach etwa 24 Stunden erreicht die Flüssigseife die gewünschte geelige Konsistenz. Vor dem ersten Gebrauch gut schütteln.

Ein Stück Seife ergibt bis zu 4 Liter Flüssigseife, bei der hier verwendeten Menge erhält man entsprechend ca. 1 Liter.

Kokosöl als Mittel gegen Kopfläuse

Ohne Chemie. Zusammen mit Apfelessig.

Anwendung: Zunächst die Haare mit dem Apfelessig durchnässen. Nicht ausspülen, trocknen lassen. Der Essig löst die Läuseeier von der Kopfhaut. Wenn die Haare trocken sind, das Kokosöl dazugeben und reichlich im Haar verteilen. Eine Duschhaube aufsetzen, oder einen Turban binden, und den ganzen Tag lang das Öl einwirken lassen. Das Kokosöl* tötet die Läuse.

Schließlich das Haar gründlich auskämmen, um möglichst viele Läuse und Eier heraus zu bürsten, dann die Haare normal waschen. Das Kokosöl wirkt auch hervorragend pflegend für Haare und Kopfhaut, die Haare erhalten einen wunderbaren seidigen Glanz.

Eine solche gründliche Behandlung reicht erfahrungsgemäß schon aus, um die Läuse komplett loszuwerden. (Natürlich müssen aber ggf. auch Wohnung und Sachen von den Läusen befreit werden.)

Kokosöl als Haarwuchsmittel

Wie eigentlich alle Körpervorgänge wird der Haarwuchs stark durch Hormone beeinflusst (siehe auch den Punkt „Unterstützung der Schilddrüsenfunktion“). Allerdings hat sich Kokosöl* auch bei der äußerlichen Haar- und Kopfhautpflege bewährt.

Die antioxidativen, pflegenden und ernährenden Eigenschaften des Kokosöls machen das Haar weich, glänzend, geschmeidig und gesund und stärken die Haarwurzeln.

Anwendung: Täglich Haare und Kopfhaut mit Kokosöl einmassieren. Am besten einige Stunden einwirken lassen; wer mag über Nacht.

Bio Kokosöl*

Kokosöl zur Lederpflege

Echtes, glänzendes Leder mit ein wenig Kokosöl* einreiben um es schön und geschmeidig zu halten.

Hinweis: Am besten zunächst an einer unauffälligen Stelle testen, ob der Effekt wie gewünscht ist.

Pfannen-Pflege mit Kokosöl

Zum Einfetten gusseiserner/schmiedeeiserner Bratpfannen* (Der Klassiker unserer Großeltern ohne giftige Beschichtungen!) ist Kokosöl sehr gut geeignet.

Besser schlafen dank Kokosöl

Neben Eiweißen sind auch gesättigte Fette essenzieller Bestandteil der Körperzellen (z.B. der Zellwände; siehe den Punkt zum Cholesterin) sowie ein wesentlicher Baustein von Hormonen. Im Zusammenhang mit dem harmonischen Tag-Nacht-Rhythmus sind besonders die Hormone Serotonin und Melatonin zu nennen.

Zum Abendessen eiweiß- und fetthaltiges wie Butter, Eier, fettes Weidefleisch, Kokosöl* mit Gemüse wählen, und wenig Kohlenhydrate (also lieber kein „AbendBROT“). Bis 4 Stunden vor dem Schlafen essen; am besten schon um 18 Uhr, denn: Auch wer sehr spät ins Bett geht – der Körper fährt im Rahmen des Tag-Nacht-Rhythmus auch die Verdauungsvorgänge herunter. Spätabendliches Essen wird vom Körper nicht mehr ideal verdaut und verwertet.)

Außerdem hilfreich: Täglich/Abendlich einen beruhigenden Kräutertee mit 1-2 EL Kokosöl darin aufgelöst genießen.

Ein sehr gutes Nahrungsergänzungsmittel, reich an gesunden Fetten und den fettlöslichen „EDEKA“-Vitaminen, längst nicht nur für einen gesunden Schlaf, ist fermentierter Lebertran, hier kombiniert mit Butteröl!*

Vielfache Anwendung von Kokosöl auch bei Tieren

Die meisten der Anwendungsmöglichkeiten des Kokosnussöls gelten auch für Haustiere, sowohl die innerlichen wie die äußerlichen Anwendungen. Es hilft, die Verdauung zu verbessern und die Darmgesundheit zu erhalten, ist wunderbar zur Haut- und Fellpflege, desodoriert und verhindert bzw. heilt innerliche und äußerliche Entzündungen, Kratzer und Verletzungen.

Mögliche Dosierung zum Essen: 1 Teelöffel Kokosöl* pro 4,5 Kilogramm Körpergewicht; oder 1 Esslöffel pro 13 Kilo. Die Menge auch bei Tieren ausgehend von etwa ¼ der angestrebten Dosierung über ein paar Wochen hinweg aufbauen, um den Verdauungstrakt an das Öl zu gewöhnen.

Als Fellpflege und zum Schutz vor Flöhen und Insekten alle paar Wochen oder auch öfter gründlich ins Fell reiben.

 

Kokosöl zur Körperpflege

Kokosöl für die Haare

Kokosöl als Haarwachs

Kokosöl* statt Haarwachs verwenden: Eine kleine Portion des Öls in den Händen verreiben, dadurch wird es warm und flüssig, dann in die Haare einmassieren und diese in die gewünschte Form bringen. Hier gehen Pflege und Styling Hand in Hand.

Haar-Maske mit Kokosöl

Zwei natürliche Zutaten, ein fabulöser Glanzeffekt.

Zutaten & Zubereitung: 1 EL Kokosöl* und 1 EL Honig in einem kleinen Gefäß leicht erwärmt vermengen. Die Masse im Haar verteilen (nicht unbedingt bis auf die Kopfhaut) und am besten über Nacht einwirken lassen. Mit warmem Wasser ausspülen.

Besonders geeignet für trockenes oder krauses Haar.

Kokosöl für eine natürliche Haarspülung / als Conditioner

Eine geringe Menge Kokosnussöl* ins trockene Haar einreiben, dann am besten eine Duschkappe aufziehen und für einige Stunden einwirken lassen. Mit warmem Wasser und ggf. einem milden Shampoo ausspülen.

Gekräuseltes Haar zähmen mit Kokosöl

Ein klein wenig Kokosöl* zwischen den Fingerkuppen verreiben und dann die Haare damit reiben.

Kokosöl*

Kokosöl für die Haut

Kokosöl als Basis-Gesichtspflege

Das Kokosöl* pur als Basispflege für Gesichts- und Körperhaut verwenden.

Altersflecken aufhellen mit Kokosöl

Immer wieder mal das Kokosöl* direkt auf die Hautstelle auftragen und einreiben.

Mit Kokosöl Schwangerschaftsstreifen vorbeugen oder beseitigen

Eine frische, vitalstoffreiche Ernährung und tägliche körperliche Bewegung spielen auch bei der Verhinderung von Dehnungsstreifen sicherlich die bedeutendste Rolle. Dennoch kann das folgende Rezept dazu beitragen, die Haut geschmeidiger zu halten und gereizte Haut zu beruhigen und mit Nährstoffen zu versorgen.

Zutaten: 4 EL Sheabutter*, 4 EL Kokosnussöl*, 3 EL Aprikosenkernöl* oder Mandelöl, 1 EL Calendulaöl* (Ringelblume) (optional), ¼ Teelöffel Ingwerpulver*

Zubereitung: Calendula, Ingwer und Aprikosen- oder Mandelöl in eine Schüssel oder ein Glasgefäß (z.B. Einmachglas) geben und im heißen Wasserbad erhitzen und verrühren. Sheabutter und Kokosnussöl dazumengen und schmelzen lassen. Vom Herd nehmen und in ein verschließbares Gläschen füllen.

Zum Eincremen der Haut vor, während und nach der Schwangerschaft je nach Bedarf.

Lotion Bars oder Body Bars mit Kokosöl

„Lotion-Riegel“, also feuchtigkeitsspendende, pflegende Creme/Lotion in fester Form, anzuwenden wie ein Deostick überall auf trockener Haut.

Zutaten: 20 g Bienenwachs*, 20 g Kokosöl*, 20 g Jojobaöl + je nach Wunsch ein paar Tröpfchen ätherisches Öl (z.B. Orange, Minze, Lavendel)

Weitere oder andere mögliche Fette/Öle statt Jojobaöl: Sheabutter (gewonnen aus der afrikanischen Kariténuss), Mangobutter

Zubereitung: Das Bienenwachs und das Kokosnussöl z.B. in einem Glasgefäß (etwa ein Einmachglas) in einem kleinen Topf mit heißem Wasser unter Rühren zum Schmelzen bringen. Vom Herd nehmen und ggf. das Jojobaöl oder andere Öle sowie die Tröpfchen ätherisches Öl dazumengen. Die Mischung in kleine Förmchen füllen (aus Silikon zum praktischen Herausdrücken) oder in spezielle Plastikröhrchen ähnlich wie bei einem Eis oder Deostick. Erkalten lassen. Höchstens bei Raumtemperatur lagern.

Mit Kokosöl den Eigenschutz der Haut stärken gegen Sonnenbrand & besser bräunen (innere und äußere Anwendung)

Dies ist ein komplexerer Punkt, in dem das Kokosnussöl* neben vielen anderen gesunden, natürlichen Mitteln und Maßnahmen eine Rolle spielt.

Möglichst kurz gefasst: In den letzten Jahrzehnten wurde uns eingetrichtert, dass die Sonnenstrahlen weniger eine lebenspendende Notwendigkeit als vor allem gefährlich sind und wir die neuen chemisch-synthetischen Sonnencremes brauchen. Seit dem meiden wir die Sonne eher oder aber setzen uns ihr sogar viel länger aus, da wir Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor aufgetragen haben. Kann das alles natürlich und vernünftig sein, wo wir uns über Jahrmillionen „unter der Sonne“ entwickelt haben? Die Hautkrebsrate steigt derweil „trotzdem“ weiter an.

Die immens vielfältigen, gesundheitlichen Wirkungen des Vitamins D sind in letzter Zeit publik geworden. Mehrere Krebsarten, die koronare Herzkrankheit (Arteriosklerose und Herzinfarkt), MS und die Alzheimer Erkrankung stehen mit besonders niedrigen Vitamin D3-Levels mindestens im korrelativen Zusammenhang.

Dieses lebenswichtige „Sonnenvitamin“ wird durch den hauptsächlichen Aufenthalt in geschlossenen Räumen und die Verwendung von Sonnencreme drastisch vermindert. Ganz besonders für alle Menschen in den nördlicheren Breiten (fast alle Europäer, Russen und Nord-Amerikaner) mit ohnehin geringer Sonnenbestrahlung übers Jahr.

Genauer gesagt ist das sogenannte Vitamin D ein Hormon, eines der entwicklungsgeschichtlich ältesten. Unser Körper produziert es bei Sonneneinstrahlung in der Haut, es wird dann über weitere chemische Stufen im Organismus an etlichen Stellen verwendet. So gut wie jede kernhaltige Körperzelle hat Rezeptoren dafür! Das heißt, Vitamin-D* hilft mit, die Funktionen unseres gesamten Organismus zu steuern.

Was machen wir nun seit evolutionsbiologisch sehr kurzer Zeit? Wir haben Angst vor einer Krebssorte (Hautkrebs), blocken uns ab gegen die Sonne, und riskieren damit einige andere, häufigere und fatalere Krebsarten wie Darm- und Brustkrebs und viele weitere der tödlichsten Zivilisationskrankheiten.

BUCHTIPP
*
Zudem ist sehr wahrscheinlich, dass nicht nur zu viel, sondern auch zu wenig Sonneneinstrahlung , bzw. ein zu geringer Vitamin-D*-Spiegel, auch das Hautkrebsrisiko erhöht!

Fazit: Sich natürlich und vitalstoffreich zu ernähren – inklusive der guten gesättigten Fettsäuren des Kokosnussöls* – und häufig an der frischen Luft zu bewegen, ist die gesündere und intelligentere Variante. De facto haben wir in der westlichen Welt wesentlich mehr gesundheitliche Probleme aufgrund von zu wenig, als aufgrund von zu viel Sonne. Wenn du die Haut schon im Frühjahr langsam an die Sonne gewöhnst, baut sie ihren natürlichen Sonnenschutz, die „Sommerhaut“ auf. Meide die Sonne nicht, sondern setze dich ihr regelmäßig, aber mit Verstand aus. Beachte dabei deinen Hauttyp.

Selbstgemachte Sonnencreme (geschätzter LSF 4) mit Kokosöl

Es gibt keinerlei Daten, die nachweisen würden, dass der Gebrauch von Sonnencremes das Risiko, an Hautkrebs zu erkranken, vermindert. Nachweisbar ist lediglich der Sonnenbrand verhindernde Effekt. Im Gegenteil ist eher zu befürchten, dass die synthetischen Inhaltsstoffe, Nanoteilchen und hormonell wirkende Zutaten in den Sonnencremes den allgemeinen Gesundheitszustand eher verschlechtern helfen.

Zutaten (Basis): 8 EL (ca. 120 ml) Mandel*– oder Olivenöl, 4 EL Kokosöl*, 4 EL Bienenwachs*, 2 EL Zinkoxid* (Nanopartikel-frei wählen). Optional: 2 EL Sheabutter*. Nach Wahl, je bis zu 1 Teelöffel: Himbeersamenöl*, Karottenöl*, Vitamin-E Öl*. Ebenso nach Wahl: Natürliche ätherische Öle, Vanilleextrakt

Zubereitung: Alle Zutaten außer dem Zinkoxid in ein Glasgefäß (Einmachglas oder sauberes Gurkenglas o.ä.) geben. Im heißen Wasserbad erwärmen und zum Schmelzen bringen (mit losem Deckel drauf), ab und zu umrühren. Wenn alles flüssig ist, vorsichtig das Zinkoxidpulver hinzugeben (nicht einatmen) und gut vermengen. Zum Aufbewahren am besten in ein Einmachglas füllen oder das zum Erwärmen benutzte Einmachglas wählen (Für einen Lotionspender nicht gut geeignet). Beim Erkalten ab und zu gut umrühren.

Wie herkömmliche Sonnenschutzcreme verwenden. Bei kühler und trockener Aufbewahrung etwa ½ Jahr haltbar.

Hinweis: Das Zinkpulver nicht einatmen, da dies Lungenschäden hervorrufen kann; ggf. eine Atemmaske verwenden.

Lotion-Variationen u.a. mit Kokosöl

Zutaten: 8 EL (120 ml) Mandel*– oder Olivenöl, 4 EL Kokosöl*, 4 EL Bienenwachs*. Optional: 2 EL Sheabutter* oder Kakaobutter*, 1 Teelöffel Vitamin-E Öl* sowie natürliche ätherische Öle und Vanille- oder andere natürliche Extrakte.

Zubereitung: Alle Zutaten am besten in einem großen Einmachglas im Wasserbad erwärmen, zum Schmelzen bringen und gut verrühren. In ein verschließbares Gläschen füllen und innerhalb eines halben Jahres aufbrauchen.

Kaffee-Kokos-Cellulite-Peeling

Das dellenförmige „Orangenhaut“-Bild der Cellulite, das hauptsächlich bei Frauen im Gesäß- und Oberschenkelbereich auftritt, geht auf hormonell bedingte Veränderungen des Unterhautfettgewebes und des Bindegewebes zurück. Auch Lymphstauungen spielen dabei eine Rolle, daher kann das hier vorgestellte Peeling der Erfahrung nach zumindest helfen.

Zutaten: ca. 50 g Kaffeesatz, 3 EL brauner oder weißer Zucker, 2-3 EL flüssiges (also leicht warmes) Kokosöl*

Zubereitung: Alle Zutaten gut verrühren, so dass eine Paste entsteht und in einem Gläschen oder Döschen aufbewahren. (Hinweis: Die Paste wird hart, wenn das Öl erkaltet)

Anwendung: Etwa 3 mal pro Woche einige Minuten lang die betroffenen Stellen mit dem Peeling fest massieren. Danach abspülen.

Kokosöl Dusch-Pflege-Peeling

Auf der Haut wunderbar pflegend (in Mund und Darm weniger gut): Zucker!

Zutaten: 100 g (6-7 EL) Zucker (weiß oder braun, am besten Bio Rohrohrzucker), 100 g (ca. 8 EL) Kokosöl* (alternativ Olivenöl*). Optional: Natürliche ätherische Öle nach Wunsch. Viele weitere Varianten möglich, beispielsweise plus Vitamin-E Öl*, Zimt (Bio-Ceylon)*, Vanilleextrakt,..

Zubereitung: Zutaten gut vermischen und in einem luftdicht verschließbaren Gefäß aufbewahren.

Anwendung: Mit einem Esslöffel davon ausgiebig einreiben, dann abduschen.

Ellbogen-Pflege mit Kokosöl

Die beanspruchte Haut am Ellbogen bleibt, täglich mit etwas Kokosöl* eingerieben, gesund und geschmeidig.

Kokosöl als tropisches Massageöl

Pur* oder in Mischung z.B. mit Mandel*– oder Olivenöl*. Viel Vergnügen!

Kokosöl als Anti-Aging-Öl

Viele schwören auf Kokosöl* einfach pur verwendet als Anti-Aging-Gesichtscreme.

Kokosöl als Makeup-Entferner

Der Name ist Programm. :)

Selbstgemachtes Deodorant oder Deodorant Bar mit Kokosöl

– Deorezept Nr. 1:

3 Esslöffel (EL) Kokosöl*, 3 EL reines Backpulver (Natriumhydrogencarbonat), 2 EL Sheabutter (=Pflanzenfett des afrikanischen Kariténuss-Baumes); + optional: 2 EL Pfeilwurzmehl (Marantastärke. Die Stärke hilft, die Zutaten besser zu verbinden, als eine Art Emulsion), einige Tropfen natürliches ätherisches Öl (Orange, Zitrone, Minze, Lavendel,..)

Zubereitung: Das Kokosnussöl* und die Sheabutter bei geringer Hitze gerade eben zum Schmelzen bringen (am besten in einem festen Glasgefäß, z.B. ein Einmachglas, das in einem Topf mit heißem Wasser erhitzt wird). Vom Herd nehmen und Backpulver sowie Pfeilwurzmehl dazumengen (falls du kein Pfeilwurzmehl verwendest, entsprechend mehr Backpulver nehmen). Je nach Wunsch auch das ätherische Öl mit einrühren. In einem verschließbaren Glasgefäß aufbewahren (bei Zimmertemperatur). Das Festwerden braucht lange wegen des Backpulvers. Falls du keine Stärke zum emulgieren verwendet hast, musst du während des Abkühlens ab und zu umrühren.

– Deorezept Nr. 2 (einfacher, ohne aufwärmen):

6 EL Kokosöl*, 4 EL reines Backpulver*, 4 EL Marantastärke/Pfeilwurzmehl oder Maisstärke, ggf. ätherisches Öl

Zubereitung: Backpulver und Stärkepulver in einer kleinen Schüssel vermengen. Das Kokosöl mit einer Gabel gut mit vermischen. Ggf. ebenso das ätherische Öl. In einem geschlossenen kleinen Glas aufbewahren.

Kokosöl kann auch einfach pur als Deo verwendet werden. Wirksamkeit und Geruch sind dann nicht ganz so ausgewogen.

– Rezept Deo Bar / Deo Stick:

8 EL Kokosöl*, 8 EL Sheabutter oder Kakaobutter* oder Mangobutter* (=Mangokernöl) oder alle im gleichen Verhältnis, 8 EL Bienenwachs (Pastillen)*, optional 1 Teelöffel (TL) Vitamin-E Öl*, 3 EL Backpulver (lässt sich bei empfindlicher Haut (Backpulver wirkt als Lauge) auch weglassen, dafür mehr Stärke nehmen), 8 EL Pfeilwurzmehl (alternativ Maisstärke), optional einige Tropfen ätherisches Öl oder Öle.

Zubereitung: Das Kokosnussöl, die Butterarten und das Bienenwachs in ein Einmachglas geben und im Wasserbad unter Rühren zum Schmelzen bringen. Vom Herd nehmen und das Backpulver, die Stärke, das Vitamin-E Öl und das ätherische Öl dazu rühren. In beliebige Förmchen (z.B. Silikonbackförmchen) füllen. Wenn es als „richtiger“ Deostick verwendet werden soll, etwas erkalten und cremig werden lassen und mit dem Löffel in ein entsprechendes Deostick-Plastikröhrchen/leere Hülse füllen. Komplett erkalten und hart werden lassen.

Die Mengenangabe reicht für etwa 3-4 Monate. Natürlich lässt sich die Menge entsprechend variieren.

Remineralisierende Zahnpasta mit Kokosöl

Ohne Fluorid, Schäummittel und andere gesundheitsschädliche Stoffe.

Zutaten: 5 Teile Calciumcarbonat*, 2 Teile reines Backpulver*, 3 Teile Xylitol-Pulver* (für einen süßlicheren Geschmack und mögliche antibakterielle Wirkung), 3-5 Teile Kokosnussöl* (je nach erwünschter Textur). Optional: Natürliche ätherische Öle (Minze, Orange, Zimt), Myrrhe (Pulver oder Öl), Spurenelemente (Pulver)

Zubereitung: Mische alle Pulver in einer Schüssel. Falls du Calciumcarbonat-Tabletten dazu verwendest, pulverisiere sie mit einem Mörser o.ä., bei Kapseln entsprechend den Inhalt in die Schüssel entleeren. Dann das Kokosöl nach und nach dazumengen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist, und die ätherischen Öle und/oder Aromen mit verrühren. In einem kleinen, verschließbaren Gefäß aufbewahren (z.b. Einmachgläschen) und zum Verwenden mit einem Holzstäbchen oder einem Löffel entnehmen und auf die Zahnbürste auftragen.
(Je nach gewünschter Menge kann „ein Teil“ hier ein Teelöffel, Esslöffel oder sonstiges Maß bedeuten.)

Kokosöl zur Brustwarzen-Pflege beim Stillen

Kokosöl* statt z.B. Lanolin-Creme (Wollfett/Wollwachs) verwenden. Mindestens so pflegend und beruhigend und lecker und gesund fürs Baby!
Kokosöl*

Pflegender Lippenstift mit Kokosöl

Die Basiszutaten sind dieselben wie bei vielen anderen möglichen Körperpflege-Produkten.

Zutaten: 1 Teil (z.B. 1 Esslöffel) Bienenwachs (Pastillen)*, 2 Teile Sheabutter*, Kakaobutter* oder Mangobutter, 2 Teile Kokosöl*, 20 Tropfen (oder mehr oder weniger, je nach Wunsch) natürliches ätherisches Öl nach Geschmack (z.B. Pfefferminz). Weiteres Material: Lippenstifthülsen* und Tropf-Pipette*

Zubereitung: Alle Zutaten außer das ätherische Öl in ein kleines Einmachglas geben und im warmen Wasserbad zum Schmelzen bringen. Verrühren. Kein Wasser in den Inhalt kommen lassen! Den Herd ausschalten, das Glas im warmen Wasser belassen und das ätherische Öl (oder andere feine Extrakte) dazumengen. – Jetzt am besten mit einer Glaspipette die leeren Lippenstift-Hülsen (alternativ kleine Gläschen oder Salbendöschen* (diese hier haben die doppelte Füll-Menge)) befüllen, während die Mischung im warmen Wasser flüssig gehalten wird.

Nach einigen Minuten Abkühlen die verschlossenen Portionsgefäße umdrehen und auf dem Kopf weiter abkühlen lassen, da sich die Bestandteile beim Abkühlen etwas absetzen. Dann mehrere Stunden in Ruhe komplett erkalten lassen. Kühl und trocken aufbewahren, haltbar bis zu einem Jahr.

Die Menge reicht für ca. 18 Lippenstifte*. Die Konsistenz des Lippenbalsams kann über die Menge an Bienenwachs reguliert werden: mehr Wachs verwenden für ein härteres, weniger Wachs für ein weicheres, cremigeres Ergebnis (Dies gilt selbstverständlich für alle ähnlichen Pflegeprodukte:)

Kokosöl Anti-Insekten Lotion-Riegel

Statt unser größtes Organ, die Haut, mit Chemie einzucremen, zum Mücken- und Insektenschutz lieber auf natürliche Abwehrmittel setzen, die gleichzeitig gesund sind und pflegen.

Zutaten: 235 ml Kokosöl*, 115 ml Sheabutter*, Kakaobutter* oder Mangobutter (oder anteilig gemischt), 130 ml Bienenwachs*, ca. 20 g frische oder getrocknete Rosmarinblätter, ca. 20 g getrocknete Katzenminzblätter*, 1 TL getrocknete Nelken, 2 EL getrockneten oder frischen Thymian, ½ TL Zimt, 1 EL getrocknete Minze*, je 10 Tröpfchen natürliches ätherisches Lavendel- und Zitronenöl. Optional als Konservierungshilfe: 1 TL Vitamin-E Öl*

Zubereitung: Die getrockneten Blätter und Gewürze (Rosmarin, Katzenminze, Nelken, Thymian, Zimt, Minze) in ein geeignetes Gefäß (es geht auch ein Einmachglas) geben und dieses im Wasserbad (in einem weiteren, größeren Topf) zusammen mit dem Kokosöl erwärmen. Mind. 30 Minuten unter mittlerer bis starker Hitze bei geschlossenem Deckel ziehen lassen, bis sich das Kokosöl von den Kräutern dunkel färbt und deutlich nach Rosmarin duftet. (Anmerkung: Es werden hier also die ätherischen Öle und Wirkstoffe der Kräuter/Gewürze durch das Öl extrahiert. Eine einfachere Variante wäre, ausschließlich fertige entsprechende Öle zu verwenden.)

Das ganze durch ein geeignetes Stofftuch (Seihtuch) gießen, um die Kräuter/Blätter heraus zu sieben, und das mit den Wirkstoffen durchzogene, infundierte Öl zurück in das kleine Gefäß geben. Nun zu dem aromatisierten Kokosöl die anderen Fette (Shea-, Kakao oder Mangobutter) sowie das Bienenwachs dazugeben und wiederum bei geringer Hitze schmelzen lassen und alles gut vermengen. Vom Herd nehmen und das Vitamin-E und die ätherischen Öle dazugeben, verrühren und in die gewünschten Förmchen (z.B. Silikonförmchen*) füllen. Komplett erkalten und hart werden lassen (z.B. über Nacht).

Anwendung: Exponierte, gefährdete Hautstellen gut mit den Lotion-Riegelchen einreiben.

Hinweise: Experimentiere ggf. ein wenig mit den Zutatenmengen. Je mehr Bienenwachs, desto fester wird die Mischung. Wenn statt Kokosöl z.B. Oliven- oder Mandelöl verwendet wird, braucht es mehr Bienenwachs für eine feste Konsistenz.

Schwangere Frauen sollten die verwendeten Kräuter/ätherischen Öle darauf hin überprüfen, ob sie in der Schwangerschaft geeignet sind!

Kokosöl als Rasiercreme und Aftershave-Lotion

Die pflegenden und antimikrobiellen Eigenschaften des Kokosöls* machen es auch pur zu einer guten Rasiercreme und Nachrasurpflege.

Magnesium-Fußmassage-Peeling-Paste mit Kokosöl

In dieser Kombination wird die rauhe, abrasive Wirkung des Magnesiums kombiniert mit der pflegenden Wirkung des Öls. Zudem zieht auch das Magnesium über die Haut ein und dient so als Magnesium-Ergänzung. (Magnesium hat hunderte positive, lebenswichtige Eigenschaften und Wirkungen* im Körper und gleichzeitig keine bekannten negativen Wirkungen, außer eine abführende ab einer individuell unterschiedlichen Menge. Die Meisten nehmen zu wenig Magnesium zu sich!).

Statt Magnesium kann auch Zucker genommen werden, dann fehlt natürlich der spezielle Magnesiumeffekt.

Zutaten: 225 g Bittersalz* (Magnesiumsulfat), 60 ml (ca. 4 EL) Olivenöl, Mandelöl* oder Kokosöl*. Optional: 1 Teelöffel Flüssigseife (hier Dr. Bronner)* (für eine weichere Konsistenz), 10-15 Tröpfchen natürliches ätherisches Öl nach Wahl (Zitrone, Orange, Minze, Lavendel, Rosmarin,..)

Zubereitung: Das Salz (oder den Zucker) und die Öle in einer kleinen Schale gut vermengen, dann das ätherische Öl dazurühren. In einem luftdicht verschließbaren Gefäß aufbewahren.

Anwendung: Etwa einen Teelöffel der Mischung zum Einmassieren pro Fuß verwenden. Anschließend mit Wasser abspülen.

Dieses Peeling kann natürlich auch für andere, nicht empfindliche Hautbereiche von Rumpf und Gliedmaßen verwendet werden.

Nagelpflege mit Kokosöl

Für kräftige, gesunde und glänzende Nägel täglich Kokosöl* in Nägel- und Nagelhaut einmassieren.

Kokosöl*

Mit Kokosöl gesund werden & bleiben

Schilddrüsenfunktion unterstützen mit Kokosöl

Auch die Schilddrüsenfunktion wird mit der Ernährung in Zusammenhang gebracht. Von Forschern und Ärzten wird vermutet, dass die in den letzten Jahrzehnten übermäßig verwendeten mehrfach-ungesättigten Fette (Omega-6-reiche-Öle wie Sonnenblumen-, Distel-, Soja- und Rapsöl) wesentlich zu den extrem häufigen Schilddrüsenfehlfunktionen beitragen (neben einer ganzen Latte anderer Erkrankungen).

Demnach behindert mehrfach ungesättigtes Fett die Sekretion der Schilddrüsenhormone, deren Verteilung im Körperkreislauf sowie auch deren Wirksamkeit an den verschiedenen Stellen im Organismus. Mehrfach ungesättigte Fette im Übermaß verstärken insgesamt Entzündungsprozesse.

Kokosöl* ist reich an gesundem(!) gesättigten Fett. Es enthält um die 50% Laurinsäure, eine mittelkettige Fettsäure (engl. MCT). Mittelkettige Fettsäuren haben eine nachweislich entzündungshemmende und antimikrobielle Wirkung, während die „guten“ (Darm)Bakterien nicht angegriffen werden. Viele Krankheiten gehen auf Entzündungsprozesse im Körper zurück. MCT-Fette wie Kokos- oder auch Palmkernöl sind erwiesenermaßen in vielfacher Hinsicht gesundheitsfördernd.

Fazit: Wenn Kokosnussöl auch nicht direkt als Schilddrüsen-Medikament oder Hormonersatz wirkt, so kann es erfahrungsgemäß auf Dauer, zusammen mit einem insgesamt gesünderem Lebensstil, durchaus den Medikamentenbedarf reduzieren helfen oder ganz überflüssig machen (Nur in Absprache mit dem Arzt!).

Empfehlung: Mindestens 3-4 Esslöffel Kokosöl täglich zu sich nehmen (verschiedene Varianten und Möglichkeiten werden in diesem Buch genannt), gleichzeitig Omega-6-reiche Pflanzenöle (und Zucker!) stark reduzieren. Und keine Sorge vor Gewichtszunahme: Gesättigtes Fett macht nicht dick. Im Gegenteil!

Milchschorf loswerden mit Kokosöl

Etwas Kokosnussöl* in die Kopfhaut des Babys einreiben, einige Minuten einwirken lassen und dann mit warmem Wasser und einem Waschlappen vorsichtig abspülen.

Pilzinfektionen loswerden mit Kokosöl

Die Ölsäuren (hier vor allem Laurinsäure und Caprylsäure) des Kokosöls* wirken antibakteriell, fungizid/antimykotisch (also Pilz-tötend) und antiviral gleichzeitig! – sowohl innerlich gegen schädliche Pilze im Darm wie Candida Albicans wie auch bei äußerlicher Anwendung:

Täglich Kokosnussöl einnehmen und auf die befallenen Körperstellen auftragen.

Stoffwechsel-Anregung durch Kokosöl

Die mittelkettigen Fettsäuren oder Triglyzeride (engl. MCT, für medium-chain-triglycerides) des Kokosöls* wirken auch als Stoffwechsel-Booster. Kokosöl steigert den energetischen Grundumsatz und regt die Wärmebildung des Körpers an.

Mittelkettige Fettsäuren sind leicht verdaulich, sie können ohne die fett-spaltende Hilfe von Gallenflüssigkeit aufgenommen werden. Sie gehen über den Darm direkt ins Blut über (ohne den Umweg über die Lymphe zu nehmen), regen das Immunsystem an und werden von der Leber leicht in Ketonkörper verstoffwechselt.

Dadurch ist Kokosöl ein idealer Nahrungsbestandteil vor allem auch bei einer Low Carb High Fat Ernährung oder beim Fasten. MCTs werden leicht ge- und verbraucht, aber nicht als Körperfett gespeichert!

Kokosöl zur Unterstützung der Hautheilung nach Verletzungen oder Entzündungen

Das Kokosöl* täglich auf die betroffenen Stellen auftragen.

Kokosöl-Windelausschlag-Creme

Zutaten: 4 EL Sheabutter, 4 EL Kokosöl*, 1 EL Bienenwachspastillen*, 2 El fermentierter Lebertran*, 2 EL Zink Oxid Pulver* (Nanopartikel-frei wählen), 1 EL Bentonit Mineralerde*, optional ein paar Tröpfchen natürliches ätherisches Kamillenöl

Zubereitung: Sheabutter, Kokosnussöl und Bienenwachs in einem Glasgefäß (! Am besten ein extra Gefäß wie ein Einmachglas nur für solche kosmetische Zwecke wählen, da nicht leicht zu reinigen wegen des Bienenwachses etc.) im heißen Wasserbad zum schmelzen bringen und verrühren. Vom Herd nehmen und den Lebertran, das Zink Oxid, die Mineralerde und ggf. das ätherische Kamillenöl einrühren. Während des beginnenden Erkaltens umrühren (Am besten mit einem Holzstäbchen (z.B. vom Eis am Stiel) oder Strohhalm, da sich die Wachsmischung schwer vom Geschirr entfernen lässt!). In einem luftdichten Gefäß kühl und dunkel aufbewahren (etwa bis zu 3 Monate).

Anwendung: Einfach den Babypo damit einreiben.

Kokosöl nach der Geburt direkt auf den Damm aufgetragen um die Heilung zu unterstützen

Ggf. deinen Arzt/deine Ärztin einbeziehen.

Energielieferant Kokosöl für stillende Frauen

3-4 Esslöffel pro Tag sollten es hier – aber auch sonst und generell – sein. Zusammen mit Vitamin-D (wenn ausreichend natürliche Sonnenbestrahlung fehlt, wie es bei uns meistens der Fall ist), kann dies die Milchmenge und deren Nährstoffgehalt erhöhen.

Siehe zu Sonne und Vitamin-D auch den Punkt „Eigenschutz der Haut stärken gegen Sonnenbrand & besser bräunen“.
Kokosöl*

Schuppenflechte, Neurodermitis und Hautausschlag (Ekzem) lindern mit Kokosöl

Natürlich nur, wenn keine Allergie oder Unverträglichkeit gegenüber Kokosöl* besteht.

Anwendung: Immer wieder mal dünn auf die betroffenen Stellen auftragen.

Hinweis: Solche Hautleiden gehen sehr oft vor allem auf Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten zurück. Lasse bei Neurodermitis und Co. testweise für 30 Tage alle Kuhmilchprodukte weg(!). Desweiteren Getreideprodukte und Zucker. Alles gleichzeitig oder versetzt, um den Hauptauslöser besser zu identifizieren. Informiere dich auch in diesem Zusammenhang über die Paleodiät – es wird dir nutzen!

Insofern ist im Rahmen einer insgesamt optimierten, natürlichen Ernährung auch hierbei ebenso die tägliche innerliche Anwendung von Kokosöl empfehlenswert.

Alzheimer verhindern und lindern mit Kokosöl

Es ist inzwischen erwiesen, dass die mittelkettigen Fettsäuren, die im Kokosnussöl* enthalten sind, hoch wirksam auch bei der Alzheimer-Behandlung sind. Diese Fette sind beste Nahrung und Balsam für die Nervenzellen, also vor allem für das Gehirn!

(Ebenfalls wirksam bei Alzheimer ist beispielsweise Curcuma (Gelbwurz). Curcuma* ist Hauptbestandteil in indischen Currys*. Auch hoch dosierte Vitamin D Ergänzung kann hier einen immensen Unterschied machen. Vitamin D* (eigentlich ein Hormon) ist, ebenso wie das Kokosöl, ein Gesundheits-Tausendsassa (Buchtipp)*!)

Prophylaxe: Täglich mindestens 3 Esslöffel Kokosöl einnehmen.

Behandlung: Täglich 6-8 Esslöffel Kokosöl einnehmen.

Als Angehöriger/Pflegeperson den Mahlzeiten des Patienten, fest wie flüssig, diese Tagesmenge beimengen. Am besten einschleichend die Menge langsam steigern, damit sich das Verdauungssystem an die größeren Fettmengen gewöhnt. Die Darmtätigkeit kann durch Kokosöl stark gesteigert werden, das Darmmilieu muss sich langsam anpassen (zum Gesünderen!). Kokosöl ist allerdings sehr leicht verdaulich, sogar ohne Beteiligung von Gallensaft.

BUCHTIPPS
Dr. Mary Newport: „Alzheimer vorbeugen und behandeln“
*

Jeff T. Bowles: „Hochdosiert: Die wundersamen Auswirkungen extrem hoher Dosen von Vitamin D3…“
*

Kokosöl als Lokales Antiallergie-Nasenmittel

Reibe die Innenwände deiner Nase mit etwas Kokosöl* ein. Auch als Schleimhautpflege und -schutz übers ganze Jahr.

Insulinspiegel regulieren mit Kokosöl

Kokosnussöl* hilft, den Insulinspiegel zu senken. Zur Vermeidung und auch zur Behandlung und Heilung(!) von Diabetes (vor allem Typ 2) gibt es immer mehr Erfolgsgeschichten einer Low Carb High Fat Ernährung!

Ölziehen mit Kokosöl (oder anderen Ölen)

Den Mund morgens für 20 Minuten mit einem natürlichen Öl zu spülen ist eine uralte, sehr wirksame Methode der Zahn- und Mundhöhlen-Pflege. „Ziehen“ ist etwas unverständlich, es bezieht sich darauf, dass das Öl Bakterien und Belag „heraus zieht“. Das Ölziehen oder -spülen kann so nachweislich z.B. das Karies verursachende Bakterium Streptococcus mutans reduzieren, in dieser Studie mit Sesamöl. Auch die „Breitbandwirkung“ der mittelkettigen Fettsäuren, hier speziell der Laurinsäure, des Kokosöls* ist auch in diesem Bereich erwiesenermaßen hochwirksam.

Anwendung: 1-2 Teelöffel Kokosöl in den Mund nehmen. Dazu können sehr gut ein paar Tröpfchen natürliches ätherisches Oregano-Öl (aus Griechenland)* gegeben werden, welches ebenfalls eine antibakterielle Wirkung hat. 20 Minuten lang im Mund behalten und sanft zwischen den Zähnen hin und her bewegen. Das Öl braucht diese Zeit z.B. laut Dr. Bruce Five*, um Plaque und Bakterien aufzulösen und aufzunehmen.

Ölziehkur, Bruce Five*
Dann das inzwischen cremig milchig-weiß gewordene, mit der Spucke vermischte Öl ausspucken. Es wird empfohlen, es aufgrund des hohen Bakterienanteils nicht in den Ausguss zu spucken, sondern in viel Papier und dieses dem Müll zuzuführen. Die tatsächliche ökologische Verträglichkeit dieser beiden Alternativen kann hier aber nicht beurteilt werden.

Anschließend den Mund gut mit warmem Wasser ausspülen und die Zähne putzen. (Siehe auch den Punkt selbstgemachte „remineralisierende Zahnpasta“)

Alternativ zum Kokosöl* kann auch isoliertes, konzentriertes MCT-Öl* verwendet werden.

Kokosöl Ölmühle Solling*

Ölzieh-Kokos-“Pralinen“

Um das morgendliche Ölziehen vorzubereiten (siehe auch den Punkt „Ölziehen“) können kleine feste Öl-zieh-Portiönchen aus einer Mischung aus Kokosfett und antibakteriellen ätherischen Ölen auf Vorrat angefertigt werden.

Zutaten: 100 ml (6-8 EL) Kokosöl*, 20-30 Tropfen natürliche ätherische Öle wie Pfefferminz*-, Zimt*-, Nelken-, wilder Oregano-Öl*

Zubereitung: Das Kokosöl bei geringer Wärme in einem geeigneten Gefäß (z.B. ein Einmachglas, in einem Wasserbad erwärmt) nur gerade eben zum Schmelzen bringen (ab 25°C) und direkt wieder vom Herd nehmen. Die ätherischen Öle gut einrühren. In kleine Silikonförmchen* füllen und im Kühlschrank erkalten und hart werden lassen. Die Ölziehklümpchen aus der Form drücken und in ein verschließbares Glas umfüllen. Damit sie die Form halten im Kühlschrank aufbewahren.

Mit Kokosöl die Blutfettwerte verbessern

Das mit dem „bösen Fett“ ist eine verrückte Sache. Seit den 1980er Jahren heißt es offiziell, gesättigte Fette (vor allem tierische, aber auch pflanzliche wie Palmkern- und Kokosöl) erhöhten die Blutfett- und Cholesterinwerte und damit auch das Risiko, an der koronaren Herzkrankheit zu erkranken, mit dem Herzinfarkt als traurigem Höhepunkt.

Inzwischen steht bei neutraler Betrachtung fest: Kein Bedingungsteil dieser Fett-Hypothese hält qualitativ sauberen und neutralen Studienergebnissen stand.

Nach und nach wurden in letzter Zeit „die gute Butter“ und Eier von ihren angeblich gesundheitsschädlichen Wirkungen frei gesprochen. Auch die mannigfaltigen positiven Wirkungen des Kokosöls* machen die Runde – man bleibt offiziell aber (noch) dabei: Gesättigtes Fett mache allgemein dick und krank.

Der oben genannte angebliche ursächliche Zusammenhang zwischen dem Verzehr von viel gesättigtem Fett, erhöhten Blutfettwerten (freie Fettsäuren, Triglyceride) sowie erhöhtem Cholesterin und dadurch erhöhtem Herzinfarkt-Risiko ist gleich mehrfach falsch:

1. Wenn ein Zusammenhang gefunden werden kann zwischen dem Verzehr von gesättigtem Fett und den Blutfettwerten, dann der, dass ein erhöhter Fettkonsum die Blutfettwerte eher verringert als erhöht. Der in den letzten Jahrzehnten, seit der Fetthypothese, gestiegene Anteil an Kohlenhydraten in der Ernährung erhöht dagegen nicht nur die Blutzucker, sondern auch die Fettwerte!

2. Dann die Cholesterin-Hypothese. Die gesamte Hypothese ist offenbar falsch. Es wurde gesagt, hoher Fettkonsum (gesättigtes Fett) erhöht die Cholesterinwerte. Inzwischen steht fest, dass dies falsch ist. Das meiste Cholesterin produziert die Leber, und zwar im umgekehrten Zusammenhang zur Nahrungs-Cholesterinmenge: Je weniger Fett wir aufnehmen, desto mehr Cholesterin stellt der Körper selbst her. Warum macht er das? Weil Cholesterin lebenswichtig ist! Cholesterin (auch „Cholesterol“, ein Sterin/Sterol, =Membranlipid) bildet die Zellwände in allen menschlichen und tierischen Zellen mit und ist Baustoff für Geschlechtshormone, Nebennierenhormone („Stresshormone“) und Gallensäuren.

3. Absoluter / Gesamt-Cholesterinwert. Der Cholesterinwert steht in keinem nachweisbaren negativen Zusammenhang mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder anderen Krankheiten! Die Aussage, ein Cholesterinwert ist optimal oder zu hoch, ist willkürlich. Es gibt sogar Kohortenstudienergebnisse, die einen höheren Cholesterinwert für gesünder halten lassen.

4. Gutes Cholesterin, schlechtes Cholesterin. HDL soll das „gute“ Cholesterin sein, LDL das „schlechte“. Auch diese Annahme ist so aller Wahrscheinlichkeit nach falsch. Beide Cholesterinarten erfüllen im Körper ihren lebenswichtigen Zweck. Das LDL „liefert“ das Cholesterin an seine Einsatzorte, das HDL transportiert nicht benötigtes Cholesterin zurück zur Leber, wo es „entsorgt“ und vor allem in Gallensäure umgewandelt wird.

Wichtiger als ein angeblich optimales oder angeblich krankhaftes HDL-LDL Verhältnis scheinen die Zustände der HDL und LDL Lipoprotein-Cholesterin-Partikel zu sein, nämlich ob hart und fest oder wolkig / fluffig.

Das Cholesterin (Lipid/Fett) wandert gebunden an Eiweiß-Fett Transporter-Partikel, die Lipoproteine, durchs Blut und den Körper. Bekannte Lipoproteine sind vor allem HDL, das „High Density Lipoprotein“ und LDL, das „Low Density Lipoprotein“. High und low density steht für eine höhere bzw. geringere Dichte in ihrer chemischen Struktur.

Sowohl das dichtere HDL wie auch das „leichtere“ LDL können, mikroskopisch betrachtet, jeweils in einem festen, harten oder in einem weichen, wolkigen Zustand vorliegen. Feste Zustände sowohl vom LDL wie auch vom HDL machen offenbar das Problem dieser Eiweiß-Fett-Aggregate aus. Befinden sich sowohl die HDL wie auch die LDL Verbindungen in einer fluffigen „Wolkenkonsistenz“, braucht man sich über deren Mengenverhältnisse aller Wahrscheinlichkeit nach keine Gedanken zu machen.

Durch eine vitalstoffreiche, frische Ernährung mit wenig Zucker und wenig Kohlenhydraten(!) und reichlich gesättigten(!) sowie ausreichend Omega-3 Fetten lassen sich die Eigenschaften auch dieser Partikel am besten gesund erhalten!

*
Hier sollte also auch das gute Kokosöl* seine Rolle im Rahmen einer optimalen Ernährung spielen.

Schnellere Erholung von einer Erkältung oder Grippe durch Kokosöl

1 Esslöffel Kokosöl* in den heißen Tee geben und genießen. Empfehlenswert ist als weitere Zutat bzw. als Teeaufguss hier auch Ingwer.

(Vitamin C in den heißen Tee zu geben macht allerdings keinen Sinn, da dieses Vitamin in der Hitze zerstört wird.)

Krampfadern behandeln mit Kokosöl

Das tägliche Einreiben mit Kokosöl* kann Krampfadern verhindern und lindern helfen, und auch die Sichtbarkeit reduzieren.

Ebenso ist die innerliche Anwendung auch hier empfehlenswert aufgrund der entzündungshemmenden Wirkungsweise der Kokosfette. Mindestens 3 Esslöffel pro Tag einnehmen!

Linderung durch Kokosöl bei Sonnenbrand, Blasen und leichteren Brandverletzungen

Die betroffenen Stellen mit Kokosöl* sanft einschmieren.

Hinweis: Bei größeren Verletzungen und Verbrennungen den Arzt aufsuchen!

Nagelpilz behandeln mit Kokosöl

Regelmäßig die betroffenen Nägel mit Kokosöl* einmassieren. Hier wirkt vor allem die Pilz-tötende Caprylsäure des Kokosöls.

Ebenfalls fungizid wirkt das Öl des wilden Oreganums*. (Nicht beim Stillen und in der Schwangerschaft empfohlen! Nicht pur einnehmen!). Anwendung: Ein, zwei Tropfen mit etwas Kokosöl vermengen und einmassieren.

Juckreiz stillen mit Kokosöl

Bei einem Mückenstich etwas Kokosöl* auftragen.

Arthritis behandeln mit Kokosöl

Bei Arthritis handelt es sich um eine entzündliche Erkrankung der Gelenke. Die häufigste Form ist die rheumatoide Arthritis. Auch wenn es leider noch kein medizinischer Standard ist und die westliche Schulmedizin so tut, als sei die epidemische Verbreitung auch dieses Leidens in der westlichen Welt im Grunde unerklärlich: Unser Lebensstil liefert, besonders seit Anfang des letzten Jahrhunderts, jede Menge entzündungsfördernde Faktoren, die zu den stark verbreiteten entzündlich bedingten Erkrankungen aller Art beitragen. Vor allem Omega-6-Fette (Pflanzenöle, außer Kokos-, Palmkern- und Olivenöl) und Zucker (in allen seinen Formen) seien hier genannt.

Reduziere diese beiden Nahrungsbestandteile stark und vergleiche! Auch Getreide stark reduzieren, am besten versuchsweise für einen Monat ganz streichen. Neben Stärke/Zucker enthält Getreide auch andere entzündungsfördernde Wirkstoffe.

Statt dessen reichlich vitalstoffreiches, frisches, „echtes“ Essen zu sich nehmen. Viel Gemüse, viel Wasser trinken und ggf. (anfangs) zusätzlich Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente ergänzen.

Als gesundes, sicheres, entzündungshemmendes Fett ist reichlich Kokosöl* ideal zur Behandlung und Heilung* von allen Arten rheumatischer Erkrankungen.

Hinweis: Mit einer starken, schmerzhaften Entzündung immer auch zum Arzt gehen! Eine bakterielle, eitrige Entzündung kann im hier betrachteten Falle das Gelenk innerhalb kurzer Zeit zerstören und auch auf andere Organe (Leber, Nieren, Herz,..) übergreifen.

BUCHTIPP
Arthritis und andere rheumatische Erkrankungen mit Kokosöl behandeln*

Akne-Behandlung mit Kokosöl

Hautprobleme rühren vor allem vom Darm, also der Ernährung, sowie dem hormonellen Gleichgewicht her. Entzündungen der Haut, wie Pickel, sind ein Anzeichen von allgemeinen Entzündungsprozessen im Körper. Die Haut ist hier „ein Spiegel“. Eine ursächliche Behandlung von Akne ist also vor allem eine innerliche, bzw. eine diätetische:

Zucker stark reduzieren! Ebenso versuchsweise komplett auf Getreide und auf Kuhmilchprodukte verzichten (beides gleichzeitig oder versetzt)! Omega-6-reiche-Öle stark reduzieren und durch reichlich Kokos*– und Olivenöl ersetzen.

Aber auch eine regelmäßige äußerliche Ölreinigung der Haut trägt sehr gut zur Linderung bei. Zutaten:

– Für fettige Haut: 1 Teil Rizinusöl* oder Haselnussöl*, 2 Teile Olivenöl (hier aus Kreta)*, frisches Sonnenblumenöl oder Kokosöl*

– Für gemischte Haut: 1 Teil Rizinusöl oder Haselnussöl, 3 Teile Olivenöl, frisches Sonnenblumenöl oder Kokosöl*

– Für trockene Haut: Olivenöl oder Sonnenblumenöl pur oder mit nur sehr wenig Rizinus- oder Haselöl (Kokosöl hat eine reinigende, pflegende, aber nicht so sehr fettende, manchmal sogar leicht austrocknende Wirkung)

– Weitere mögliche Mischung: Zu gleichen Teilen Oliven- und Kokosöl, am besten in einem Mixer cremig vermengen

Hinweis zum Olivenöl: Olivenöl ist fettend und pflegend, hat aber auch den Ruf, die Poren zu verschließen. Daher fahren manche speziell bei Akne nicht erfolgreich mit Olivenöl. Eine andere mögliche Mixtur:

1 Teil Rizinusöl* oder Haselnussöl*, 1 – 2 Teile Traubenkernöl*

– Ebenso kann Honig (hier Costakis Wildblüte)* verwendet werden

Am besten mit einer der angegebenen Mischungen starten, ausprobieren und individuell anpassen.

Anwendung Ölreinigung:

1. Die Ölmischung (bzw. einen Teil davon) auf die Hand geben und in kreisenden Bewegungen 1-2 Minuten lang in die trockene Gesichtshaut einmassieren.

2. Einen sauberen Waschlappen oder ein kleines Handtuch mit sehr warmem bis heißem Wasser tränken, auswringen und auf die behandelte Haut legen. Bis zu einer Minute dort belassen. Dieser feuchtwarme „Wickel“ entfernt das Öl und „zieht“ die Unreinheiten zusammen mit diesem aus der Haut. Ggf. wiederholen.

Verbliebene Ölreste mit den Waschlappen- oder Tuchecken abtupfen. Dass eine dünne, pflegende Ölschicht auf der Haut verbleibt, ist allerdings gewollt.

In der ersten Woche der Anwendung können die Hautunreinheiten sogar noch stärker werden, das ist normal und ein Zeichen für die Wirkung der Behandlung. Die betroffene Haut am besten nicht zusätzlich mit Seife oder Waschlotionen reinigen, da dies die natürliche Reorganisation der Haut verlangsamt und behindert.

Wenn die Haut auf diese Weise erst einmal ihr natürliches Gleichgewicht wieder erlangt hat, kann auf Wunsch – und je nach Hauttyp – auch pures Kokosöl für die weiteren Ölreinigungen verwendet werden.

Halsschmerzen und Heiserkeit lindern mit Kokosöl

1 EL Kokosöl* dem heißen Kräutertee* beimengen.

Zahngesundheit von innen stärken & Karies zurückbilden(!) u.a. mit Kokosöl

Die Studienergebnisse des Zahnarztes Dr. Weston A. Price (1870-1948) sind faszinierend – und nach wie vor hochaktuell. Der Arzt hat in den 1930er Jahren rund um den Globus ursprünglich lebende Völker hinsichtlich ihres allgemeinen Gesundheitszustandes und speziell ihrer Zahngesundheit untersucht und konnte feststellen, dass ausnahmslos alle traditionell lebenden Völker ohne Einflüsse der westlichen Zivilisation sich bester Gesundheit erfreuten. Lebten Angehörige dieser Völker unter westlichen Bedingungen, verschlechterte sich ihr Gesundheitszustand dramatisch und es kam zu den uns auch heute vielfach bekannten Zivilisationsleiden unterschiedlichster Art.

Karies-verringernde, zahnstärkende und die allgemeine Gesundheit verbessernde Diät:

1. Alle Nahrungsmittel drastisch reduzieren oder ganz weglassen, die Phytinsäure enthalten (Getreide, Bohnen, Nüsse). Einweichen/Fermentieren hilft bei diesen Lebensmitteln, die Säure zu minimieren.

2. Zucker- und stärkehaltige Nahrungsmittel stark reduzieren. Auch die, die natürlicherweise Stärke oder Zucker enthalten wie Kartoffeln oder Obst. Statt dessen verstärkt nicht-stärkehaltige, mineralstoffreiche Gemüse aller Art essen.

3. Sehr reichlich gesättigte Fette in Form von Weidebutter, Palmkernöl, fettem Weidefleisch, Eiern und Kokosöl* essen! (Keine Angst, es gibt keinen echten Beweis dafür, dass dies in irgendeiner Form ungesund ist, im Gegenteil! Wenn gleichzeitig Zucker und Stärke stark verringert wird, nimmst du zudem sogar bei viel Fett eher ab als zu.)

4. Wöchentlich fette Knochenbrühe essen (Gelatine), und wenn es geht/wer es mag auch Innereien (Leber, Nieren, Gehirn) für gute tierische Fette, reichlich fettlösliche Vitamine, Mineralien und Spurenelemente; am besten allerdings vom Biobauern bzw. Ökomarkt, denn aus der Massentierhaltung ist dies wirklich kein Genuss.

Empfehlenswerte Nahrungsergänzungsmittel: Fermentierter Lebertran*, Vitamin-D3 (+K2)*, Magnesium*
Kokosöl*

Darmflora gesund erhalten mit Kokosöl

Die antibakteriellen und antimykotischen Wirkungen der Fettsäuren des Kokosöls helfen, das Millieu der Darmbakterien und -pilze in einem gesunden Bereich zu halten bzw. wieder zu einer gesunden, ausgewogenen Darmflora zu gelangen.

Wenig Stärke und Zucker und reichlich Kokosöl ist hier, kurzgefasst, die Lösung.

Ängste und Depressionen lindern mit Kokosöl

Wie auch unter dem Punkt „Alzheimer verhindern und lindern“ beschrieben, sind die MCT-Fette des Kokosöls* Nervennahrung. Täglich reichlich Kokosöl zu verzehren kann mithelfen, auch weitere neurologische und psychische Erkrankungen zu lindern.

Umgekehrt steht der häufige Verzehr von entzündungsfördernden Omega-6-Pflanzenfetten (Sonnenblumen-, Soja-, Mais-, Raps-, Distelöl) im positiven Zusammenhang nicht nur mit Herz-Kreislauf- und Krebs-Erkrankungen, sondern auch mit Depressionen und Psychosen. Omega-6-Fette lassen sich teilweise durch mehr Omega-3-Fette ausbalancieren (Naturvölker haben ein Verhältnis von Omega-3 zu Omega-6 Fetten von etwa 1:1, wir teilweise von 1:20) viel besser ist es aber, sie zu meiden! Die relativ wenigen benötigten Omega-6-Fette finden sich ausreichend in natürlichen Nahrungsmitteln (Fleisch, Gemüse).

Kokosöl-Erkältungssalbe (für ältere Kinder und Erwachsene)

Wer kennt sie nicht noch aus der Werbung, die Salbe, die man seinen kränkelnden Lieben abends auf die Brust reibt. Herkömmliche Salben werden dabei meist auf Erdölbasis hergestellt. Bei dieser selbstgemachten natürlichen ätherischen Erkältungssalbe ist die Fettbasis unser gutes Kokosöl.

Zutaten: 100 g (6-8 EL) Kokosöl*, 2 EL Bienenwachs (Pastillen*), 20 Tropfen Eukalyptusöl*, 20 Tropfen Pfefferminzöl*, 10 Tropfen Rosmarinöl*, 10 Tropfen Zimt*– oder Nelkenöl

Zubereitung: Das Bienenwachs zusammen mit dem Öl in einem Gefäß (z.B. Einmachglas) in einem Topf mit warmem Wasser kurz zum Schmelzen bringen (kein Wasser in die Mischung kommen lassen), dann die ätherischen Öle mit vermengen. In kleine verschließbare Döschen* oder Gläschen* füllen.

Anwendung: Nach Bedarf bei Erkältungen eine geringe Menge auf Brust und Rücken verreiben.

Sicherheitshinweise: Ätherische Öle gelten als nicht geeignet, ja potentiell lebensgefährlich für Babys und Kleinkinder. Falls diese doch mit Erkältungssalbe behandelt werden sollen, die hier genannte Salbe mit weiterem Kokosöl stark verdünnen! bzw. viel weniger ätherisches Öl verwenden. Den Arzt mit einbeziehen! NIEMALS ätherische Öle essen/innerlich anwenden und auch äußerlich niemals unverdünnt anwenden.

Geschlechtskrankheiten und Herpes behandeln mit Kokosöl

Die antimikrobielle Wirkung der mittelkettigen Fettsäuren des Kokosöls* ist wissenschaftlich vielfach erwiesen. Kokosöl kann daher auch bei Geschlechtskrankheiten helfen, die durch Bakterien (etwa Chlamydien) oder Pilze (Genitalpilz, z.B. durch Candida albicans) verursacht sind. Es ist aber auch wirksam gegen Viren und wird neuerdings gegen Herpes, Masern und HI-Viren erfolgreich getestet.

Anwendungsbeispiel: Bei Scheidenpilz einen Tampon mit Kokosöl* tränken und einführen und für einige Stunden in der Scheide belassen.

Hinweis: Immer auch einen Arzt hinzuziehen und mit diesem die (zusätzliche) Verwendung von Kokosöl absprechen!

Hämorrhoiden behandeln mit Kokosöl

Den Anus (After) täglich mit Kokosöl* einzuschmieren ist eine gute Maßnahme zur allgemeinen Pflege und Hygiene und hilft durch die pflegenden und entzündungshemmenden Wirkungen des Öls gegen Brennen und Schwellungen bei Hämorrhoiden.
Anwendung von Kokosöl*

Nasenbluten lindern/verhindern mit Kokosöl

Prophylaktisch oder wenn sich eine aufgetretene Blutung beruhigt hat die Nasenschleimhaut mit Kokosöl* fetten.

Parasiten vorbeugen und bekämpfen mit Kokosöl

Kokosöl*, täglich reichlich eingenommen, hemmt durch seine antimikrobielle „Breitbandwirkung“ das Wachstum von Parasiten wie Bandwürmer, Leberegel und Giardia.

Allgemeine Entgiftung durch Kokosöl

Über einen Zeitraum von bis zu einer Woche täglich alle zwei Stunden 1-2 Teelöffel Kokosöl* einnehmen. Zusätzlich ein Mal pro Tag ein kleines Glas warmes Wasser mit 1 TL darin aufgelöster Heilerde, wie Bentonit*, trinken, um durch das Öl herausgelöste Schadstoffe zu binden und auszuspülen.

 

Wichtiger Hinweis / Disclaimer

Diese Seiten dienen nur zur allgemeinen Information über Anwendungsmöglichkeiten von Kokosöl. Sie stellen keine medizinische oder anderweitige professionelle Beratung dar und können keine solche Beratung oder Behandlung ersetzen.

Die Anwendung erfolgt auf eigenes Risiko.

Alle Angaben sind sorgfältig erstellt, aber ohne Gewähr.

 

 

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